Der am häufigsten gefoulte Spieler der hinter uns liegenden Weltmeisterschaft war der Spanier Andres Iniesta. 25mal wurde er irregulär gestoppt. Kurz dahinter kommt schon sein Mitspieler Sergio Busquets. Ein hoher Wert für einen Defensivstrategen wie ihn.
Busquets hat im gesamten Turnier keinen einzigen Torschuss abgegeben, folglich auch kein Tor erzielt und auch keine direkte Torvorlage gegeben. Er ist in allen sieben Spielen der Spanier von Beginn an im Spiel und kam mit ganzen zehn Fouls aus. Zum Vergleich, bei Mark van Bommel stehen 20 Fouls zu Buche.
Gemeinsam mit Xabi Alonso organisiert Busquets den Spielaufbau und vor allem die Defensivarbeit der Spanier. Busquets ist der Grund, warum wir im Halbfinale nicht viel von Mesut Özil gesehen haben und er ist auch hauptsächlich dafür verantwortlich, dass Wesley Sneijder im Endspiel relativ blass blieb.
Ob bei der spanischen Nationalmannschaft oder beim FC Barcelona, die Leistung von Busquets wird nur selten ausreichend gewürdigt. Die Offensivspieler stehen eher im Rampenlicht, das soll an dieser Stelle einmal anders sein. Guter Mann!
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