Warum wir gewonnen haben

Leider bin ich erst vor ein paar Tagen auf diese Seite gestoßen: Zonemarking.net. Spät aber noch nicht zu spät! Da schauen sich Leute, die wissen, wovon sie reden, Fußballspiele an und analysieren das Ganze dann unter taktischen Gesichtspunkten.

Schon der Vorbericht auf das Viertelfinale zwischen Argentinien und Deutschland war aufschlussreich. Kurz nach dem Spiel war dann auch schon die ausführliche Analyse online.

Quintessenz des Ganzen: Mit Higuain, Messi und Tevez hat sich Maradona drei Spieler geleistet, die sich nicht an der Defensivarbeit beteiligt haben. Bei Deutschland hingegen gingen die Außenverteidiger im Ballbesitz häufig mit nach vorne. Deren argentinische Pendants hielten sich aber in ihren Offensivbemühungen zurück. D.h. Deutschland hatte sowohl in der Defensive als auch im Spiel nach vorn häufig Überzahl, zumal die beiden äußeren Mittelfeldspieler Di Maria und Rodriguez vom Naturell her eher Offensivspieler sind. Mascerano als einziger defensiv orientierter Mittelfeldspieler war zu wenig.

Der Plan der Argentinier zielte wohl darauf ab, selbst das Spiel zu kontrollieren und mit Ballbesitz den Gegner zu dominieren. Das 1:0 durch Thomas Müller war da der denkbar schlechteste Start ins Spiel. Hut ab vor der Mannschaftsleistung der Deutschen. Sieht so aus, als wäre dieses Jahr auch der Titel drin.

Eigentlich würde man sich so eine Analyse auch mal im Fernsehen von Kahn, Netzer und Co. wünschen. Einzig Jürgen Klopp auf RTL hat solche Informationen ansatzweise geliefert. Leider blieb ihm dazu zwischen den vielen Werbeblöcken nicht viel Zeit.

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2 Antworten zu Warum wir gewonnen haben

  1. Dennis schreibt:

    Coole Seite.

  2. primfaktor schreibt:

    Andererseits hat Jürgen Klopp auch mehrfach demonstriert, dass er jederzeit in der Lage ist, sich über „passives Abseits“ aufzuregen, ohne verstanden zu haben, worum es dabei geht.
    Eigentlich sollte man von einem Bundesligatrainer und „Fußballexperten“ erwarten können, dass er die Abseitsregel kennt.

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